Die Zusammensetzung des KammerChores "KlangsCala" - Lehrer, Schüler und ehemalige Schüler, sowie Freunde des Musikum Salzburg - ist sowohl hinsichtlich geografischem Einzugsgebiet (vom Oberpinzgau übers Gasteinertal bis in den nördlichen Flachgau) als auch im Altersgefüge so bunt und mannigfaltig wie die Chorliteratur, die es mit Leidenschaft für a-capella Gesang und Engagement zu  entdecken gilt.

Dieser Chor wurde im März 2008 von Landeschorleiter Helmut Zeilner gegründet, debütierte im April beim Tag der offenen Tür des Musikum, erreichte bereits im Mai beim Wertungssingen des Salzburger Chorverbandes einen "Ausgezeichneten Erfolg", sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes, und war im Oktober desselben Jahres beim internationalen Bachfest in Salzburg zu hören.

Im Mai 2009 machte er mit einem geistlichen A-cappella-Programm in Kärnten, Bad Hofgastein und in Salzburg von sich reden, über welches der "Neue Merker Wien" schrieb: "Dass A-cappella so schön sein kann, habe ich bisher nicht gewusst. ...

Jedes Stück hatte seinen eigenenKlang, und innerhalb dieses Stückes jede Emotion wiederum ihre eigene Klangfarbe ... A-cappella heißt für mich nun: Bewundere, was die menschliche Stimme erst ohne Orchester alles kann ... eine kulturelle, kleine Sensation." Im "drehpunktkultur" war über dieses Konzertprogramm zu lesen: "präsent, geschmeidig, präzise, facettenreich. Da saß jede Note - und Spaß machte es sichtlich auch. ... Es wurde lebendig und innig, aber ohne falsches Sentiment musiziert. Ein Kompliment auch für die Textdeutlichkeit. Zwei Motetten Mendelssohns unterstrichen besonders die Fähigkeit des jungen Ensembles dynamisch und kontrastreich zu singen und homogene Übergänge zu gestalten. Die Stimmen mischen sich wunderbar. ... Die durchwegs besondere Pianokultur des Kammerchores hinterließ ein Gefühl der inneren Ruhe. ... Eine spannende Erstbegegnung mit einem jungen engagierten Chor."

Beim 2. internationalen Anton-Bruckner-Chorwettbewerb in Linz im Juni 2009 ersang KlangsCala zwei goldene Diplome, und wurde Sieger in der Kategorie "Gemischte Chöre"; Weitere große Erlebnisse für Chorsänger und Publikum waren die vielbeachtete Salzburger Erstaufführung von Leonard Bernsteins´ Hauptwerk "Mass" bei den Salzburger Kulturtagen im Oktober 2009, sowie das "Romantikprogramm" im Frühjahr 2010 mit dem Titel "Ich bin der Welt abhanden gekommen".

Beim 27. Internationalen Franz-Schubert-Chorwettbewerb, der vom 24.-28. November 2010 in Wien ausgetragen wurde, ging der KammerChor des Musikum Salzburg, „KlangsCala“ unter der Leitung von Landeschorleiter Helmut Zeilner als großer Sieger hervor. 17 Chöre aus den Ländern Argentinien, Armenien, Brasilien, Bulgarien, China, Finnland, Indonesien, Kroatien, Norwegen, Rumänien, Russland, Singapur, Südkorea, Ungarn und Österreich stellten sich diesmal dem Bewerb, der im Wiener Konzerthaus stattfand.
Der Kammerchor „KlangsCala“ bestritt die Kategorien „gemischte Chöre“ und „Sakrale Chormusik a capella“ und entschied beide mit einem goldenen Diplom und dem Kategorie-Gesamtsieg für sich. Beim abschließenden Bewerb um den Hauptpreis am Sonntag, den Franz-Schubert-Chorpreis, traten die Kategorie-Sieger aus den Vortagen mit zwei frei gewählten Stücken an, die nicht im vorangegangenen Wettbewerbsprogramm enthalten sein durften. „KlangsCala“ konnte mit Interpretationen der Stücke „Joshua fit the battle of Jericho“ von Albert Hosp und „Wie liegt die Stadt so wüst“ von Rudolf Mauersberger erneut überzeugen und holte somit auch den Franz-Schubert- Chorpreis nach Salzburg. In den 26 vorangegangenen Wettbewerben konnte dieser Preis erst drei Mal an einen österreichischen Chor vergeben werden.
Der Franz-Schubert-Chorpreis ist für "KlangsCala" eine besondere Auszeichnung sowie ein weiterer musikalischer Meilenstein in der erst jungen Geschichte des engagierten Chores.